Am Mittwoch traten am frühen Morgen bei bestem Wetter knapp 60 Personen die Reise in die nördliche Oberpfalz, genauer nach Rothenstadt, an. Denn dort hat der ehemalige Pfarrer unserer Pfarreiengemeinschaft, Berthold Heller, nun seit knapp vier Jahren seine neue Wirkungsstätte gefunden.
Gestartet wurde mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarrkirche Rothenstadt. Im Anschluss daran erklärte Pfarrer Heller einiges zur Pfarrkirche und den örtlichen Gegebenheiten bevor es in den örtlichen Gasthof für das Mittagessen ging.
Gestärkt konnte man einen kleinen Spaziergang zu einem versteckten Schatz der Gegend antreten. Inmitten von Bäumen erhebt sich am Rande Rothenstadts ein Grabhügel mit einer darauf gebauten Gruftkapelle der Familie von Sazenhofen. Die Wallanlage gilt als ältestes erhaltenes Bauwerk im Bereich der Stadt Weiden aus dem 11.-12. Jahrhundert.
Im Anschluss ging es zu einem Objekt mit besonderer Verbindung zu Au: die Stadtpfarrkirche St. Josef in Weiden. Das beeindruckende Gebäude wurde innen nämlich vom selben Maler ausgestaltet, wie die Pfarrkirche Au und könnte doch unterschiedlicher nicht wirken: vom Münchener Franz Hofstötter. In einer sehr lebendigen und lebensnahen Art und Weise nahm sich der dortige Pfarrer Markus Schmid Zeit, um der Gruppe die Besonderheiten des Raumes zu erklären und eröffnete spannende Einblicke.
Zum Abschluss konnte die Gruppe in Eigenregie noch die Altstadt von Weiden erkunden, bevor es wieder auf die knapp zweistündige Rückfahrt nach Au ging.
Die Gruppe blickte am Ende auf einen schönen Tag mit tollen Begegnungen und Gesprächen, einem herzlichen Wiedersehen und beeindruckenden Orten zurück.

Gestartet wurde mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarrkirche Rothenstadt.

Besichtigung der Gruftkapelle

gemeinsames Gruppenfoto mit Pfarrer Heller vor der Pfarrkirche in Rothenstadt

Pfarrer Markus Schmid (Mitte) erklärt die Besonderheiten der Pfarrkirche St. Josef in Weiden.
(Text und Fotos: Veronika Kropf)