Im Gottesdienst zur Osterzeit wurde diese Woche Dominik Fuchs in Rudertshausen nach 6 Jahren als Ministrant aus seinem Dienst verabschiedet.
Licht, Leben, Hoffnung - Kinder feiern Ostern im ev. Kirchgarten
Unter freiem Himmel wurde am Karsamstagabend im Garten vor dem evangelischen Gemeindezentrum die ökumenische Osterlichtfeier für Kinder gefeiert. Bei herrlichem Frühlingswetter versammelten sich zahlreiche Familien mit Kindern und weitere Gemeindemitglieder, um gemeinsam den Weg von der Trauer des Karfreitags hin zur österlichen Freude der Auferstehung zu gehen.
Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates aus Osterwaal luden auch in diesem Jahr in der Fastenzeit wieder herzlich zum Fastensuppenessen nach dem Sonntagsgottesdienst ein. Gut 70 Personen folgten der Einladung ins Feuerwehrhaus Osterwaal und konnten die im Vorfeld von sieben Frauen zubereitete und schmackhafte Kartoffelsuppe mit Wienern genießen.
Bei einem sehr interessanten Abend, den der Sachausschuss Erwachsenenbildung der Pfarreiengemeinschaft Au-Osterwaal organisiert hatte, referierte Frau Adelborg Angerer in ihrer Eigenschaft als Oecotrophologin in ansprechender Weise, wie man ab der Lebensmitte gesund und trotzdem genussvoll den Alltag gestalten kann. Der Sinn dahinter war, dass man den Beschwerden des Älterwerdens nicht hilflos ausgeliefert ist, sondern mit wirklich einfachen Mitteln dagegen steuern kann, um sich die Lebensfreude und die Selbstständigkeit möglichst zu erhalten.
In lebhaften Gesprächen und Beiträgen zeigten die knapp 40 Teilnehmer/innen ihr großes Interesse an diesem Thema.

Elisabeth Zintl (vorne Mitte), die den Vortrag organisiert hat, kündigt die Referentin Adelborg Angerer (links daneben) im gut gefüllten Pfarrsaal an.
(Text: Elisabeth Zintl; Foto: Richard Zintl)
Will man zu einem Ausflug in der Regel gutes Wetter haben, konnte der Regen vergangenen Samstag der Gruppe aus 21 Ministranten und Ministrantinnen der Pfarreiengemeinschaft Au und Osterwaal, Betreuern und Pastoralreferentin Veronika Kropf nichts anhaben. Es war quasi bestes Ausflugswetter für die geplante Fahrt in die MaxxArena nach Kirchheim bei München.
In Fahrgemeinschaften ging es vormittags los, sodass es vor Ort dann drei Stunden lang hieß: gemeinsam auspowern und Spaß haben beim Klettern, in der Riesenhüpfburg, beim 3D-Blacklight Minigolf, im Ninja-Parcours und auf jede Menge Trampolins. Erschöpft, aber verletzungsfrei und glücklich, ging es für die Gruppe nachmittags wieder nach Hause.
Ein gelungener Ausflug für die Ministrantengemeinschaft, die neben dem Dienst bei den Gottesdiensten auch Zeit außerhalb verbringt zum Beispiel bei den monatlichen Gruppenstunden, Sommerfesten, Ausflügen wie diesem oder im vergangenen Jahr bei der großen Romwallfahrt. Um Fahrten dieser Art zu finanzieren, lassen sich die Minis immer wieder verschiedene Aktionen einfallen und danken den Menschen hier vor Ort herzlich für ihre Spenden und die Unterstützung der Minis.

(Text: Veronika Kropf; Foto: Marcus Kropf)
Am vergangenen Freitag folgten gut 40 Frauen und auch einige Männer der Einladung am diesjährigen Weltgebetstag im evangelischen Gemeindezentrum in Au teilzunehmen, den eine ökumenische Gruppe aus Frauen im Vorfeld liebevoll vorbereitet hat. Er stand unter dem Motto "wunderbar geschaffen".
So gab es zuerst eine mit Bildern gestaltete und sehr informative, inhaltliche Einführung von Marie-Luise Schermbach in das diesjährige Land, aus dem die Gebetstexte stammen: die für uns geografisch fernen Cookinseln mitten im Pazifik, ca 3000 km entfernt von Neuseeland. Verschiedene Frauen trugen anrührende Lebensgeschichten von Frauen der Cook-Inseln vor, die von Gebeten und Liedern umrahmt wurden. Die passende musikalische Gestaltung übernahm ebenso eine ökumenisch bunt gemischte Gruppe, die sich eigens für den Anlass formierte.
Nach informativen und spirituellen Impulsen zu den Cook-Inseln, waren im Anschluss alle eingeladen, diese auch kulinarisch kennen zu lernen. Denn viele Freiwillige hatten typische Leckereien der südpazifischen Inseln vorbereitet, darunter pinker Kartoffelsalat (Mainese), grüner Mango-Salat mit Kokos, Tunfischpaste oder das bei dortigen Bewohnern und Bewohnerinnen bekannte Gericht Sapa Sui, sowie natürlich auch einige süße Leckereien. So saß man bei Gesprächen noch lange zusammen und ließ den Abend ausklingen.

Berit Chitralla führte durch die gemeinsame Andacht.

Der Altar war passend mit Elementen zum diesjährigen Land des Weltgebetstages gestaltet.
(Fotos und Text: Veronika Kropf)
Gut 30 Personen nahmen die Einladung zum Pfarrfrühschoppen, der wieder von Freiwilligen des Pfarrgemeinderats organisiert wurde, wahr. So gab es nach dem gemeinsamen Gottesdienst auch Gelegenheit, im Pfarrheim, bei Getränken und Brezen miteinander ins Gespräch zu kommen und das Zusammenkommen weiterzuführen.
Circa einmal im Monat wird der Pfarrfrühschoppen nach dem 9.30 Uhr Gottesdienst in Au angeboten. Die Termine erfahren Sie im Voraus über die Zeitung, den Pfarrbrief, die Homepage der Pfarrei und die sozialen Medien.
(Text und Foto: Veronika Kropf)
Am Ende des Gottesdienstes vergangenen Freitag in Haslach galt es noch persönlich zu sagen: Wir freuen uns einen neuen Ministranten hier in Haslach begrüßen zu dürfen. Ludwig Beer hat sich erst einige Wochen nach der offiziellen Aufnahme neuer Ministranten und Ministrantinnen in der Pfarreiengemeinschaft selbst zum Mininstrantendienst entschieden und Ende letzten Jahres begonnen, die Gottesdienste in Halsach durch seinen Dienst zu bereichern.
Pfarrer Clemens Voss und Pastoralreferentin Veronika Kropf freuten sich, ihn nun auch ganz offiziell in die Gemeinschaft der Minis in unseren Pfarreien aufnehmen zu dürfen. Für seinen Dienst wünschen Ihm die Verantwortlichen viel Freude.

(Text und Foto: Veronika Kropf)
Am Sonntag haben sich die diesjährigen Erstkommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft vorgestellt.
Passend zum Lukas-Evangelium des Sonntags, in dem Jesus beginnt sich auf den Weg zu den Menschen zu machen, um ihnen von Gott zu erzählen, machen sich auch die 26 Kinder auf den Weg, um Jesus in den Weggottesdiensten und Treffen näher kennen zu lernen.
Das Motto der diesjährigen Erstkommunion lautet "Kommt her und esst". So lädt Jesus seine Jünger, aber auch uns alle immer wieder aufs Neue ein. Die Kinder durften deshalb erzählen, was sie denn gerne wirklich essen würden, wenn Jesus sie dazu einlädt: Und so waren vor allem italienische Gerichte wie Lasagne und Spagetti Bolognese, aber auch Mehlspeisen und Klassiker wie ein Schnitzel hoch im Kurs. Wie wir beim gemeinsamen Essen zusammen kommen und es etwas Lebensnotwendiges für uns ist, so will auch Jesus uns jede Woche aufs Neue einladen, mit ihm in diesem Sinne - als Lebensstärkung - Mahl zu halten und Gottesdienst zu feiern.
Am kommenden Sonntag folgt bereits ein nächster wichtiger Schritt auf dem Weg zur Erstkommunion, wenn die noch unverzierten Kerzen gesegnet werden, mit denen die Kinder dann am 18. Mai zur Erstkommunion in die Kirche einziehen werden.

(Text und Foto: Veronika Kropf)
"Jede Gemeinschaft lebt vom Engagement Einzelner" begann, Pfarrer Voss am Ende des Gottesdienstes seine Worte des Abschiedes und des Dankes.
Denn es galt ein großes Vergelt's Gott zu sagen für jahrelanges, teils Jahrzehnte andauerndes ehrenamtliches Engagement im Rahmen des übernommenen Amtes als Kirchenverwaltungsmitglied und zum Teil auch als Kirchenpfleger oder -pflegerin. Zu den Aufgaben der gewählten Mitglieder zählten die Verwaltung und Sorge um die beschäftigten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die Kirchen und kirchlichen Gebäude wie Grundstücke und um eine sachgerechte Verwaltung des kirchlichen Vermögens.
So dankte Pfarrer Voss für Au Rita Maier, Birgit Renkl und Stefan Sachsenhauser für ihre eingebrachte Zeit und ihr Engagement. Besonders ist hier Thomas Ernst hervorzuheben, der als Kirchenpfleger in Au eine quasi unzählbare Summe an Diensten, Aufgaben, Telefonaten mit Handwerken und Behörden und vieles mehr übernommen hat und, wo es möglich war, auch selbst handwerkliches Geschick bewiesen, und so der Pfarrei finanzielle Ausgaben erspart hat. Bei praktisch allen kirchlichen Festen und Feierlichkeiten war er aktiv dabei. "Nicht zuletzt genannt sei Ihr Einsatz im Zusammenhang des Pfarrerwechsels vor dreieinhalb Jahren, wo Sie stets ratend und helfend zur Seite standen", fügte Pfarrer Voss dankend mit an.
Für die Filialen wurde Sylvester Kaindl aus Halsberg nach 24 Jahren, davon die letzten 20 Jahre als Kirchenpfleger, verabschiedet. Alfred Solleder engagierte sich drei Perioden, und damit 18 Jahre in der Kirchenverwaltung Rudertshausen, ebenso die meiste Zeit zusätzlich als Kirchenpfleger. Josef Grünberger galt es für 12 Jahre Dank für seinen Dienst dort zu sagen. Highlight ihrer Zeit war sicherlich auch der Besuch von Bischof Rudolf zum 300 Jährigen Jubiläum der Kirche 2023 dort.
Ariane Eichenlaub war in Haslach sechs Jahre als Kirchenpflegerin aktiv und Thomas Felsl zwölf Jahre als Kirchenrat. Sie begleiteten in dieser Zeit maßgeblich die Außenrenovierung der Kirche vor Ort mit, die nun in diesem Jahr mit dem letzten Bauabschnitt abgeschlossen werden soll.
Als Zeichen des Dankes überreichte Pfarrer Clemens Voss den ausgeschiedenen Mitgliedern jeweils eine bischöfliche Urkunde, sowie ein Buchgeschenk und einen Gutschein. Alle Anwesenden waren im Anschluss zu einem Weißwurst-Frühschoppen ins Pfarrheim eingeladen, bei dem nochmal die ein oder anderen Erinnerungen aus den vergangenen Zeiten ausgetauscht und bereits Gedanken für zukünftige Aufgaben und Projekte ins Auge gefasst wurden.
Allen scheidenden Kirchenverwaltungsmitgliedern wünschen die Verantwortlichen der Pfarreiengemeinschaft von Herzen Gottes reichen Segen für die Zukunft und sagen noch einmal ein herzliches Vergelt's Gott!

(Text und Foto: Veronika Kropf)
Gottes Schutz und Segen wurde am Samstagnachmittag den Kindern der ökumenischen Kindersegnung in der Pfarrkirche St. Vitus gespendet. Im gut besuchten Gottesdienst hatten die Kinder zu Beginn des Gottesdienstes erfahren, dass Gottes Segen sie -bildlich gesprochen- wie ein riesiger Schutzschirm umgibt. Dafür durften sich die Kinder, mit dem extra zum Gottesdienst eingeflogenen Raben Rudi, unter einen großen Schirm stellen und gleichsam „behütet“ fühlen. Angeleitet von Regina Geiger und Maria Thalmair vom Arbeitskreis ökumenische Kindergottesdienste spielten die Kinder im Anschluss mit großer Begeisterung die biblische Geschichte der Kindersegnung („Lasst die Kinder zu mir kommen“) nach. Wie in der Erzählung die Mütter ihre Kinder zu Jesus, brachten die Kinder kleine Stofftiere zur Jesusfigur vor den Altar. Für das Kernstück des Gottesdienstes, die Einzelsegnung jedes Kindes, nahmen sich Pfarrerin Lydia Hartmann und Pfarrer Clemens Voss viel Zeit und gestalteten sie individuell. Musikalisch stimmungsvoll umrahmt wurde der Gottesdienst von Eva Hochwart und Rosi Kahde. Nach dem Segen und Schlusslied gab es für die Kinder als Erinnerung noch eine Kleinigkeit zum Basteln mit nach Hause – einen Schirm, der sie an Gottes Schutz erinnern soll.

Bei der nachgespielten Kindersegnung wurden kleine Stofftiere als „Kinder“ zu Jesus gebracht.

Gut gelaunt waren die Kinder beim Gruppenbild im Anschluss des Gottesdienstes
(Text: Regina Geiger, Fotos: Regina Geiger, Eva Hochwart)
Am 4. und 6. Januar waren die Ministranten unserer Pfarreiengemeinschaft wieder als Sternsinger unterwegs. Sie haben den Menschen vor Ort den Segen Gottes fürs neue Jahr gebracht und baten im Rahmen der Sternsingeraktion um Spenden für Kinder in Not.
Dabei kam in der Pfarreiengemeinschaft die Summe von 9450,85€ zusammen und damit ein wirklich tolles Ergebnis!
Aufgegliedert nach Ortsteilen:
Au: 6018,55€
Halsberg: 475€
Haslach: 495€
Osseltshausen: 656,90€
Osterwaal: 1217,90€
Rudertshausen: 587,50€
Die Spenden kommen vollständig Kindernhilfsprojekten von Padre Otto Strauß in Bolivien und Gerhard Lagleder in Südafrika zu Gute. Falls sie Sich wundern, warum die Spenden nicht mehr an Sr. Elis in Ghana gehen, beachten Sie bitte die Informationen zum Ende ihrer Missionstätigkeit auf unserer Homepage unter dem Menüpunkt Über uns -->Missionare.
Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Spende, die Kinder in Not unterstützt. Ein großer Dank geht an die Sternsinger unserer Pfarreiengemeinschaft, die mit der Aktion wieder einmal eindrucksvoll gezeigt haben, was es bedeutet, die christliche Botschaft zu leben: sich für andere einsetzen und ihnen Hilfe ermöglichen, sowie die Botschaft Jesu weitertragen.

Die Sternsinger sind bei sonnigem Winterwetter in unserer Pfarreiengemeinschaft unterwegs.
(Text: Veronika Kropf, Bild: Johanna Trostl)
Am Mittwochabend folgten 25 Personen, vor allem Ehrenamtliche und in der Kinder- und Jugendarbeit engagierte, sowie weitere Interessierte aus der Pfarreiengemeinschaft, der Einladung zur Präventionsschulung ins Pfarrheim Au.
In drei Stunden ging es Vitus Rebl, Präventionsfachkraft des Bistums Regensburg darum, zu sensibilisieren, aber auch Unsicherheiten und Fragen zu klären, die rund um das Thema Kinder- und Jugendschutz, vor allem im Blick auf sexualisierte Gewalt aufkommen können. Wichtige Bestandteile waren dabei auch grundsätzliche Begrifflichkeiten rund ums Thema zu klären, konkrete Situationen zu analysieren und das neu aufgestellte Beschwerdemanagement der Pfarreiengemeinschaft genauer zu beleuchten.
Mit der Veranstaltung wurde damit ein erster wichtiger Schritt gemacht, das kürzlich verabschiedete Schutzkonzept in die Praxis zu überführen. Auch in Zukunft soll es immer wieder die Möglichkeit geben, an derartigen Schulungen in der Nähe teilnehmen zu können.

(Text und Foto: Veronika Kropf)
Im Rahmen der Gottesdienste rund um Weihnachten hieß es auch mehrfach Abschied zu nehmen. Denn mehrere Ministranten und Ministrantinnen beendeten ihren Dienst. Dazu gehört es aber auch Danke zu sagen: für die Zeit am Altar, die verantwortungsvolle Übernahme von Aufgaben rund um den Dienst und teilweise auch für den langjährigen Oberministrantendienst! Fast alle von ihnen waren im Sommer noch bei Ministrantenwallfahrt nach Rom mit dabei und konnten hier nochmal ein besonderes Erlebnis im Rahmen des Ministrantendaseins erleben.
In der Christmette in Osterwaal wurde Selina und Niklas Mayer nach beeindruckenden 12 bzw. 14 Jahren, am 4.01. in Haslach Viktoria Felsl und Johanna Forster nach 4 bzw. 5 Jahren, am 6.01. morgens in Au Michael Trostl nach 6 Jahren und abends in Halsberg Bastian Mertl nach 4 Jahren aus dem Dienst verabschiedet.
Sie erhielten eine Urkunde und durften sich als Andenken ein Kreuz aussuchen.
Wir danken allen nochmal herzlich für Ihren Dienst und wünschen Ihnen weiterhin alles Gute auf ihrem Lebensweg hier bei uns in der Pfarreiengemeinschaft und wohin auch immer sie ihr Weg in der Zukunft führen wird.

Selina und Niklas Mayer (rechts außen) wurden im Rahmen der Christmette in Osterwaal verabschiedet.

Viktoria Felsl und Johanna Forster wurden am 4.01. im Weihnachtsgottesdienst in Haslach verabschiedet.

Am 6.01. wurde vormittags Michael Trostl (3. v. rechts) verabschiedet...

...abends folgte Bastian Mertl in Halsberg.
Fotos: Veronika Kropf, Manuela Mertl; Text: Veronika Kropf)
Am Freitagabend, dem 27. Dezember 2024, erlebte die Kirche St. Vitus in Au eine besondere Atmosphäre. Zahlreiche Frauen kamen zusammen, um im Altarraum an einer Andacht "Von Frauen für Frauen" teilzunehmen, die ganz im Zeichen der Rauhnächte stand.
Gestaltet von Margot Hofmaier und Petra Gantner, bot die Veranstaltung eine spirituelle Reise, die auf Achtsamkeit und Gemeinschaft ausgerichtet war. Verschiedene Meditationen führten die Teilnehmerinnen in die besondere Stimmung der Rauhnächte ein – jener Zeit zwischen den Jahren, die traditionell für Rückblick, Dankbarkeit und Neubeginn steht.
Ein stimmungsvolles Räucherritual schuf einen symbolischen Raum der Reinigung und Erneuerung. Anschließend wurde im Rahmen eines Dankbarkeitsrituals eine Kerze entzündet, die mit dem Friedenslicht aus Bethlehem entzündet wurde. Dieses Licht, getragen von einer Frauenhand in die nächste Frauenhand, wurde zum Zeichen der Hoffnung und Verbundenheit.
Musikalisch untermalt wurde die Andacht von Gitarrenklängen, Gesang und sanften, beruhigenden Melodien. "Es war ein Moment des gemeinsamen Innehaltens, der Besinnung und der Stärkung", so eine der Teilnehmerinnen.
Im Anschluss an die besinnlichen Momente in der Kirche trafen sich die Frauen zu einem kleinen Umtrunk im nahegelegenen Pfarrheim. In gemütlicher Runde fand ein lebendiger Austausch statt, der den Abend abrundete und das Gefühl der Gemeinschaft noch einmal spürbar machte.

(Text: Petra Gantner, Foto: Christa Peter)
Am Heiligabend um 16 Uhr versammelten sich wieder zahlreiche Familien in der Pfarrkirche St. Vitus in Au. Kein freier Platz war mehr zu finden und gespannt lauschten alle der Erzählung von der Geburt Jesu, die 21 Krippenspieler und -spielerinnen lebendig werden ließen.
Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom eigens für diesen Anlass geschaffenen Projektchor unter der Leitung von Sophie Knöferl.

Text: Veronika Laußer; Foto: Kathrin Stephan)
Zahlreiche Familien mit Kindern kamen am vergangenen Sonntagvormittag auf Einladung des Ökumenischen Arbeitskreises Kindergottesdienste in der Pfarrkirche St. Vitus zusammen, um sich mit Liedern auf die Advents- und Weihnachtszeit einzustimmen. Unter der Leitung von Sophie Knöferl wurde gemeinsam gesungen, musiziert und darüber gesprochen, was so alles zu Advent und Weihnachten dazu gehört, wie zum Beispiel der Adventskranz oder die Sehnsucht nach Schnee in der Winterzeit. Passend dazu wurden die Lieder "Wir sagen euch an den lieben Advent" oder "Schneeflöckchen, Weißröcken, wann kommst du geschneit" und viele weitere gemeinsam angestimmt.


(Text und Fotos: Veronika Laußer)
Am vergangenen Wochenende begaben sich die Mitglieder des Pfarrgemeinderats Au und Osterwaal ins Pallotti-Haus nach Freising, um sich Zeit für verschiedenste Punkte zu nehmen.
Dazu gehörte ein Rückblick auf die bisherige gemeinsame Zeit im Gremium, Berichte aus den Sachausschüssen, eine kreative Auseinandersetzung mit einer Frage aus der Pastoral, sowie die Beschäftigung mit Rückmeldungen aus den Fragebögen bei der Erarbeitung des Schutzkonzeptes, die konkrete pastorale Fragen betreffen.

Mit Hilfe von Legosteinen wurde die Frage bearbeitet: "Angenommen es gäbe nichts, wie können wir Glauben sichtbar in unserem Ort bringen?" Dabei kamen viele kreative Ergebnisse zustande.
(Text und Foto: Veronika Laußer)
Nach gut einem Jahr Arbeit kann die zuständige Steuerungsgruppe nun auf ihr fertig erarbeitetes Konzept für die Kinder- und Jugendarbeit in der Pfarreiengemeinschaft Au und Osterwaal blicken. Mit Oberministrantin Ronja Bauer, Pfarrgemeinderatsmitglied und Verantwortliche für Kindergottesdienste Petra Gantner, Mesnerin und PGR-Mitglied Nadine Mayer, Kolping-Mitglied und Erzieherin Manuela Müller, Dipl.-Handelslehrer Wolfgang Schwarzenberger, Kirchenpfleger Thomas Ernst, Pfarrer Clemens Voss, Pastoralreferentin Veronika Laußer und unter Mithilfe der Präventionsfachkraft des Bistums Regensburg, Vitus Rebl, kann hier auf eine besonders vielfältige Gruppe mit wertvollen Erfahrungen für die Erstellung geblickt werden. Dankbar ist die Steuerungsgruppe besonders auch für die Mitarbeit des kürzlich verstorbenen Pfarrgemeinderatmitglieds Helga Elfinger. Sie konnte durch ihre Expertise, unter anderem als langjährige Kindergartenleitung in Maria de La Paz, wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Kindern einbringen und zeigte durch ihr Engagement in der Erstellung des Konzepts bis zuletzt, wie wichtig ihr der Schutz und die Fürsorge für die jungen Menschen hier vor Ort war.
Das fertige Schutzkonzept setzt sich aus einem Verhaltenskodex, also Leitlinien im Umgang mit Kindern und Jugendlichen, wie auch einem Beschwerdeweg mit Ansprechpersonen, der für Betroffene von Missbrauch und die Verantwortlichen in der pastoralen Arbeit eine Hilfe und Vorgabe für weitere Schritte sein soll, zusammen.
Bei der Erarbeitung waren im Frühjahr dieses Jahres wurden Erwachsene, aber vor allem auch die Kinder und Jugendlichen in den Pfarrgemeinden im Rahmen eines Fragebogens gebeten zu überlegen: Wo gibt es Handlungsbedarf? Wen kann man sich als Ansprechperson vorstellen? Welche Orte und Situationen erwecken Unwohlsein? Welche Wünsche gibt es für das pastorale Leben in der Pfarreiengemeinschaft?
Alle für das Schutzkonzept relevanten Antworten wurden in den Verhaltenskodex und Beschwerdeweg mit eingearbeitet.
Gleichzeitig wurden Rückmeldungen zu anderen Themen an die zuständigen Gremien wie Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat weitergeleitet, die sich in ihren Sitzungen oder gar einem gesamten Klausurtag bereits um Lösungen für diese Wünsche und Anfragen bemüht haben. So gibt es zu vielen Rückmeldungen bereits konkrete Ideen, die nun weiterverfolgt werden. Natürlich kann nicht für alle Wünsche und Kritikpunkte eine Lösung herbeigezaubert werden, da es z. B. einfach an baulichen Vorgaben scheitert. Aber vor allem für die Pastoral kamen wertvolle Anregungen zurück, die nun im Rahmen des Möglichen nach und nach realisiert werden sollen.
Das fertige Konzept wurde nach der Genehmigung in den Pfarrgremien im Gottesdienst am 24.11. offiziell verabschiedet, wird nun schrittweise umgesetzt und kann auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft (www.pfarrei-au.de) unter „Was tun, wenn…“ und dem Reiter „Kinder- und Jugendschutz“ eingesehen werden. -->direkt zur Seite geht es hier: Schutzkonzept

von links: Veronika Laußer, Clemens Voss, Thomas Ernst, Petra Gantner, Ronja Bauer, Wolfgang Schwarzenberger
(Foto und Text: Veronika Laußer)
Mit einer Geschichte, die beschreibt, wie man es nicht machen sollte, begann Pfarrer Clemens Voss am Sonntagabend im Gottesdienst seine Predigt. Zur Feier sind 15 Jubelpaare gekommen, um auch vor Gott Dank zu sagen für 25, 30, 40, 50, 55 oder sogar 60 gemeinsame Ehejahre. In diesen Jahren haben die Paare gezeigt, dass das Versprechen bei der Trauung, vielfache Früchte getragen hat. „Ich will dich lieben, achten und ehren“, dies hat sich jedes Paar bei seiner Trauung zugesprochen. Dies ist wie ein Dreiklang, der über die Jahre immer fester und deutlicher erklang. „Sich zu trauen bedeute, dem anderen Vertrauen zu schenken, zugleich ihm auch etwas zuzutrauen“, das zeige sich auch in den Texten der Lesung und des Evangeliums. Wir können uns trauen, weil Gott uns sein Vertrauen schenkt. Pfarrer Voss lud darauf die Ehepaare ein, sich die Hände zu reichen; Gottes Segen begleite alle Paare noch für viele Jahre.
Musikalisch sehr einfühlsam und passend wurde der Gottesdienst vom Chor aus Gosseltshausen gestaltet.
Nach dem Einzelsegen für die Paare am Ende des Gottesdienstes und einem gemeinsamen Gruppenfoto ging es weiter ins Pfarrheim. Ein Team des Pfarrgemeinderats hatte hier bereits alles liebevoll vorbereitet, um sich bei herzhaften und süßen Häppchen und Getränken noch persönlich austauschen zu können. Als Erinnerungsgabe erhielt jedes Paar ein Buch und eine Kerze. Es war ein gelungener Festabend für alle und so gab es bis spät abends angeregte Gespräche, bei denen auch ganz individuelle Glücksrezepte und Erfahrungen für die lange Zeit als Paar ausgetauscht wurden.

(Text: Clemens Voss, Foto: Melanie Geppert)
Einen Tag vor St. Martin fand in Osterwaal der Martinszug statt. Nach einem kleinen Spiel in der Kirche zum Thema „Teilen“ folgte der Martinszug durchs Dorf. Viele Kinder mit ihren selbstgebastelten Laternen zauberten ein kleines Lichtermeer. Beim gemütlichen Teil wurde ein Brotkranz zwischen den Kindern geteilt und für die Erwachsenen gab es Glühwein und kleine Leckereien.
Ein herzliches Vergelts Gott ergeht an alle Helferinnen und Helfer, sowie allen Mitwirkenden.

(Foto und Text: Karoline Ibel)
Im Rahmen des Familiengottesdienstes am 10. November wurden Leonie Schwaiger, Theresa Hirmer, Bastian Homner und Lilli Lang aus dem Ministrantendienst verabschiedet. "Ich mache so etwas immer sehr ungerne, weil man in der Zeit des Dienstes zusammengewachsen ist und es schwer fällt", führt Pfarrer Voss am Ende des Gottesdienstes an. Er und Pastoralreferentin Veronika Laußer dankten den vieren für 8, 7, 5 und 3 Jahre im Ministrantendienst mit einer Urkunde, einem Wandkreuz als Erinnerung und noch wichtigen fehlenden Figuren für die Weihnachtskrippe. Denn die Minis haben in den letzten Jahren als Weihnachtsgeschenke schon die ersten Figuren gesammelt. Zum Teil werden sie in anderen Funktionen, wie der Unterstützung bei Aktionen oder der musikalischen Gestaltung von Veranstaltungen weiterhin tätig bleiben, wofür Pfarrer Voss und Pastoralreferentin Laußer sehr dankbar sind.

(Foto und Text: Veronika Laußer)
„Der kleine Vogel und der Baum“ – Kindergottesdienst auf dem Friedhof als besondere Entdeckungsreise
Am vergangenen Wochenende lud der ökumenische Arbeitskreis Kindergottesdienste zu einem besonderen Kindergottesdienst auf dem Auer Friedhof ein. Im Mittelpunkt stand die Geschichte „Der kleine Vogel und der Baum“, die den Kindern auf behutsame Weise zeigte, dass der Friedhof ein Ort der lebendigen Erinnerungen ist.
Musikalisch umrahmt, gingen die Kinder auf eine leise Entdeckungsreise über den Friedhof und lernten Symbole, Grablichter und bunte Blumen kennen – Zeichen der Erinnerung und Liebe zu den Verstorbenen. Jedes Kind durfte zum Abschluss ein kleines Licht auf ein Grab stellen, als persönliches Zeichen des Gedenkens. Der Gottesdienst endete mit einem gemeinsamen Gebet und einem Segen.


Gemeinsam wurde das Vater unser mit Gesten gesungen.
(Text und Fotos: Petra Gantner)
"Die letzten 25 Tage vergingen wie im Fluge", sagte Pater Camille Sessou am Ende des Sonntagsgottesdienstes. "Mit dem heutigen Tag endet meine Urlaubsvertretung für Pfarrer Clemens Voss in der Pfarreiengemeinschaft Au und Osterwaal schon wieder."
In den letzten Wochen feierte er zahlreiche Gottesdienste mit den Gläubigen. Dank dem Ehepaar Elisabeth und Richard Zintl lernte er auch einige Ecken der Hallertau bei Ausflügen näher kennen und schätzen, wofür er sehr dankbar ist.
Pfarrgemeinderatssprecherin Resi Grünberger dankte stellvertretend für die Pfarrgemeinden Pater Camille Sessou für seinen Dienst und wünschte für die Zukunft alles Gute.

(Text und Foto: Veronika Laußer)
Am Sonntag ging es hoch hinaus beim Kindergottesdienst des ökumenischen Arbeitskreises, genauer: auf den höchsten Punkt der Hallertau in Osseltshausen, der ganz nebenbei auch der Lieblingsaussichtspunkt von Rabe Rudi ist. Er hat die Kinder bereits des Öfteren im Gottesdienst besucht. Und so konnten sie gemeinsam mit Regina Geiger und Pastoralreferentin Veronika Laußer auf die Bäume, Wiesen und die inzwischen leeren Felder und Hopfengärten der Umgebung blicken.
Dabei wurde für all das gedankt, was die Erde uns zum Leben und Erleben schenkt. Die Fläche rund um den Korb, gefüllt mit verschiedenen Gaben, die die Kinder brachten, wie Äpfel, Kartoffeln, Karotten, Mais und Kastanien wurde noch mit all den Dingen geschmückt, die die Natur dort oben zu bieten hat. Mit passenden Liedern zum Thema, an der Gitarre begleitet von Eva Hochwart, Rosi Kahde und Leonie Schwaiger, sowie Gottes Segen konnten alle gut in die neue Woche starten. Viele verbanden den Gottesdienst gleich mit einem Sonntagsspaziergang der Familie.


(Text und Fotos: Veronika Laußer)